coaching & therapie INTERVENTION
Leben bedeutet für uns Menschen, in Beziehungen zu stehen.
Die ersten Beziehungen sind die zu den Eltern und Verwandten; später kommen jene zu den Freunden und fremden „Respektspersonen“, wie sie Lehrer oder Vorgesetzte darstellen, hinzu. Unsere Entwicklung erfolgt entlang diesen Beziehungen.
Für viele Menschen stellt Entwicklungs- oder Beziehungsarbeit allerdings ein schwieriges Feld dar. Weshalb wir sie in dieser Arbeit unterstützen:
Konkret bedeutet das, KlientInnen die Kunst des Austausches und der Verführung näher zu bringen. Denn unserer Erfahrung nach fehlt es in beruflichen wie privaten Beziehungen sehr oft an lebendiger Kommunikation, in der es um mehr geht, als bloß „Informationen“ zu tauschen: Gelingende Beziehungen leben von emotionalem Kontakt, in dessen Verlauf bei allen Beteiligten der Eindruck entsteht, vom Anderen gleichsam innerlich „angereichert“ worden zu sein.
Solchen echten Verführungs- und Austauschprozessen stehen nur allzu oft alle möglichen Denk- und Verhaltensmuster im Weg, die sich über Jahre oder Jahrzehnte aufgebaut haben. Diese sichtbar, erlebbar und schließlich überwindbar zu machen, ist deshalb das Hauptanliegen unserer Interventionen, die wir in Coaching- und Therapieprozessen realisieren:
Aus der systemischen Therapie übernehmen wir dabei u.a. die Ziel- und Lösungsorientierung oder auch die konstruktivistische Sichtweise; aus der Psychoanalyse etwa die „Bearbeitung des Erlebens der KlientIn mit dem Erleben der TherapeutIn“, wie es für die so genannte Übertragungs-/Gegenübertragungs-situation und das therapeutische Erfahrungs-Lernen typisch ist.
Auf diese Weise wird es möglich, Menschen - Personen oder kleinen Gruppen -, die in Organisations-Kontexten stehen,
- einen neuen, lebendigeren Zugang zu ihren KollegInnen zu eröffnen,
- einen reifen Umgang mit Konflikten zu zeigen,
- Führungsarbeit als Austausch und Verführung begreifen zu lassen, und generell
- eine produktive Nutzung der emotionalen Beziehung zum Anderen zu ermöglichen. Was z.B. im Verkauf, der Akquise oder beim Aufbau von Netzwerken von fundamentaler Bedeutung ist, weil es sich bei all diesen Bereichen um verführerische Austausch-Beziehungen handelt.
Im privaten Kontext wiederum helfen wir mit unserer Arbeit Menschen - Einzelpersonen oder Paaren-,
- die ihre Lebendigkeit verloren haben und von depressiven Stimmungen dominiert werden,
- die unter Ziellosigkeit leiden und kein „Feuer“ mehr in sich spüren,
- die ihre Männer- wie Frauenbilder ablegen und zu neuen Wegen des Beziehungslebens finden wollen, oder
- die sich einfach in einer Entwicklungs-Krise befinden.
In beiden Kontexten ist uns zudem die Arbeit mit Burn-Out-KlientInnen ein Anliegen, da es diesen oft an re-energetisierenden Austausch-Beziehungen fehlt und sie letztlich unter Selbstentfremdung durch Selbstbezüglichkeit leiden.
Wir initiieren also ein Lernen, und vor allem: eine Lust am Lernen durch (Beziehungs-)Erfahrung, das in der Arbeit mit uns beginnt und dann von der KlientIn in der eigenen Lebenspraxis fortgesetzt wird.